Frankreich Erfahrungsberichte

Live your dream!

Die Welt erwartet dich!

"Von meinem Auslandsjahr in Frankreich habe ich ausschließlich positive Erfahrungen zu berichten. Ich war in einer unglaublich netten Familie, die mich sofort wie ein Teil der Familie aufgenommen hat. Mit den Kindern hatte ich sehr viel Spaß und die Hausarbeiten habe ich nebenbei erledigt-kein Problem! Nebenbei habe ich Sprachkurse belegt. Ich würde ein Au Pair-Jahr jedem empfehlen, da man viele nette Leute kennenlernt und die Sprache verbessert. Frankreich ist dazu noch ein tolles Land und man kann sehr viele schöne Sachen erleben."


(Catharina B., Au Pair in Frankreich)


"Ich bin mit vielen verschiedenen Erwartungen nach Paris gefahren und war sehr überrascht wie gut mir alles von Anfang an gefallen hat! Ich hatte die Zeit meines Lebens und habe sehr viel für die Zukunft gelernt, bin selbstbewusster und sehr zufrieden, dass ich meine Monate im Ausland durchgezogen habe! Ich empfehle es jedem so eine Chance zu nutzen und würde es jederzeit wieder tun!"


(Valerie G., Au Pair in Frankreich)


"Meine Freunde, die Gastfamilie, die Sprache- das ist mir in diesem Jahr so sehr ans Herz gewachsen. Ich bin gerne Au Pair in Frankreich gewesen und empfehle es auf jeden Fall weiter. "Wie kannst du nur? Wie kannst du nur in eine fremde Familie gehen, die du überhaupt gar nicht kennst, aber mit der du ein ganzes Jahr zusammen leben wirst?!" Diese Frage kam mir zwar schon öfters in den Sinn, aber niemals wurde mir die Bedeutung der Worte so bewusst wie in diesem Moment. Das Flugzeug hatte so eben die optimale Flughöhe erreicht. Von jetzt an trennten mich noch ungefähr 90 Minuten von meinem Leben in Frankreich. Pünktlich um 7:30 Uhr ging ich in die Zimmer der Kinder um sie zu wecken. Riowen, der Älteste meiner drei Au Pair Kinder, hatte bereits mit den Eltern zusammen das Haus verlassen. Ich war ganz unsicher: Erst frühstücken und dann anziehen? Zum Glück hatten meine Gasteletern mir ein "Dossier" mit allen wichtigen Aufgaben und Regeln des Hauses gegeben. Aber Elif und Goulwen gingen, nach einem fröhlichen "Bonjour Eva", von allein in die Küche. Ich wurde stutzig: wie scheinbar selbstverständlich zogen sie Prinzenrolle, Butterkekse und das überdimensional große Nutellaglas aus der Schublade. "WAS? Kekse zum Frühstück, nee so fangen wir gar nicht erst an" stammelte ich etwas unbeholfenhervor. "Die Kinder guckten mich lachend an: "Da hatte sich unser erstes Au Pair auch total gewundert. Wir essen immer Kekse zum Frühstück!" Da machte ich tatsächlich große Augen... Außer das vitaminarme Keksfrühstück nahm ich die französischen Essgewohnheiten sonst gerne an. Es dauerte aber seine Zeit bis ich nach dem sonntäglichen Poulet-Mittagessen nicht vom exzellenten Rotwein angetrunken war. Ganz beeindruckt war ich vom Fünf-Gänge-Menü, das meine Gasteltern zubereiteten, wenn Freunde oder Familie zu Besuch waren. Hervorzuheben ist vor allem der "l'apéro". Jede französische Familie hat im Wohnzimmer einen extra Glastisch um dort, vor der Vorspeise bei mehreren Champagnergläsern Wustscheiben und Lachshappen zu verzehren. Bei so vielen franzöischen Kostbarkeiten wurde ich schon nachdenklich, als die Kinder von mir unter der Woche am Abend ein Essen deutscher Küche erwarteten. Mit Spaghetti Bolognese, Pfannkuchen oder Milchreis bin ich mir zwar nicht so sicher "typisch" deutsch gekocht zu haben, den Kindern hat es auf jeden Fall geschmeckt. Dafür stand aber meine typisch deutsche Pünktlichkeit mit meinem Lieblingsland auf Kriegsfuß. Nie hätte ich gedacht, dass in einem Land die Bürger so viel streiken können. Die Vokabel "grève" sollte bei Französischlernbüchern an erster Stelle stehen. Ob Metro, RER, Tram oder, wie es im Sommer dann der Fall war, denn die französische Fußballmannschaft, überall gab es "grève", außer wenn es schneite, da funktionierte sowieso nichts mehr. Andersherum ist es dann auch nciht so schlimm, wenn man mal nicht pünktlich war- oder eben gar nicht kam- die Begrüßung "grève" half immer. Allerdings wurd es schwierig, als mein ältestes Gastkind diese Eigenschaft bezüglich der Hausaufgaben zeigte. Als Au Pair war ich nur für den Transport zu und von der Schule, leichte Hausarbeiten und Essen zubereiten verantwortlich, sondern auch für das Erledigen der Hausaufgaben. Das war nicht immer so einfach, da meine Gasteltern auch von mir erwarteten, Aufgaben zu erklären und zu korrigieren. Zuerst wusste ich gar nicht, wie ich mit meiner freien Zeit umgehen sollte. In Frankreich gehen die Kinder von 9.00-16.30 Uhr zur Schule. In dieser Zeit und auch das Wochenende hatte ich frei. So konnte ich die Sprachschule "France Langue" in Paris besuchen, Hobbyy wie Tanzen, Fitnessstudio und Chor ausüben, und mich oft mit Freunden zur Sightseeintour treffen. Paris war daher perfekt- die Stadt hatte, als erstes Tourismusziel weltweit, immer etwas Neues zu bieten. Außerdem versuchte ich als "membre de la famille" am Familienleben, das es auf Grund der Arbeit der Eltern nur am Wochenende gab, teilzunehmen. Das war nicht immer so einfach- denn gerade am Wochenende hatten all meine Freunde auch frei. Wenn ich gefragt werde, was ich denn in diesem Jahr gelernt hätte, steht an erster Stelle natürlich die Sprache. Ganz erstaunt war ich, dass ich zu Beginn schon relativ viel verstehen konnte, mir das Sprechen aber umso schwerer fiel. Das schnelle französische Sprachtempo ist enorm, Monate lang musste ich mir gut zureden, dass das irgendwann schon klappen wird. Niemals hätte ich gedacht, dass ich am Ende des Jahres genau so schnell sprechen würde. An zweiter Stelle steht Geduld, natürlich hinsichtlich der Kinder-aber vor allem auch in Bezug auf mich selbst. Gerade in den ersten Wochen muss man sich an so viel Neues gewöhnen! Man darf von sich nicht zu viel erwarten und sich Zeit lassen. Es ist wichtig, dass man sich über seine Rolle in der Gastfamilie bewusst ist: Kein Lehrer, der den Stoff neu erklärt, keine Hausfrau, die alles sauber halten muss und auch keine Mutter, die entscheidende Erziehungsmethoden durchsetzt, sondern eben Au Pair, das alle Aufgaben ein wenig ausübt. Manches lässt sich oft nicht klar voneinander abgrenzen. Daher sollte man sich trauen jedes Mal Fragen zu stellen und Probleme sofort anzusprechen. Das ist das wichtigste, was ich in diesem Jahr gelernt habe. Als krönender Abschluss meines Au Pair Jahres habe ich meine beiden besten Freundinnen aus Kanada und Deutschland eine "Tour de France" gemacht. Beim Wandern entlang der Cote d'Azur haben wir unsere gemeinsame Zeit in Frankreich besprochen und reflektiert. "

 

(Eva Schulenburg, Au Pair in Frankreich)

"La France = Crêpe, baguette et vin? Ja! Aber es gibt noch so viel mehr zu erleben und entdecken. Ich habe meine Zeit als Au Pair in Paris wirklich sehr genossen und möchte keinen Tag missen. In der Gastfamilie wurde ich sehr herzlich aufgenommen und die Wochenenden verbrachte ich mit meinen neuen Freundinnen in der Stadt. Ich fühle mich heute viel reifer und erwachsener als vorher!"


(Marie K., Au Pair in Frankreich)


"Vielen lieben Dank Magoo für die tolle Vermittlung! Ich habe mich in meiner Gastfamilie in Paris die Monate sehr wohl und wie Zuhause gefühlt. Ich wusste nach meinem Abi nicht genau was ich studieren sollte. Ich bereue meine Entscheidung überhaupt nicht und rate jedem dazu seinen Traum ins Ausland zu gehen zu verwirklichen. Ich habe mich um 3 Kinder Marion (8), Marie (12) und Théophile (14) gekümmert. Ich habe unglaublich viele Menschen (Franzosen + andere Nationalitäten) kennengelernt. Ich habe sehr gute Freunde gefunden und möchte die Zeit auf gar keinen Fall missen. Es war einfach klasse :)."

 

(Vyfken Wolff, Au Pair in Frankreich)

"Ich hatte mich schon lange auf mein Jahr als Au Pair in Frankreich gefreut, aber dann im Flugzeug wurde mir erst richtig klar, was es bedeuten wird, ganz alleine in eine neue Umgebung zu kommen und mit Menschen zu leben, die ich nicht verstehe und andersrum. Ich habe mich aber schnell eingelebt, die Familie ließ mich nicht allein, die erste Zeit hielten auch Hände und Füße zur Verständigung hin. Auch zu anderen Au Pairs konnte ich schnell Kontakt aufnehmen dank der Sprachschule der Partneragentur und natürlich baute sich in kürzester Zeit ein „Netzwerk“ von Au Pairs auf.
Leider traten in meiner Gastfamilie nach guten zwei Monaten plötzlich Probleme auf, die sich verschlechterten, da die Kommunikation untereinander fehlte. Die Partneragentur empfahl mir nach einem sehr guten Gespräch den Wechsel in eine andere Familie. Diese zweite Familie war dann einfach perfekt. Nun habe ich wie eine zweite Familie in Frankreich, bei der ich immer willkommen bin. Für die zwei Mädchen, auf die ich aufgepasst habe, bin ich eine große Schwester. Neben der doch relativ kurzen „Arbeitszeit“ und der Sprachschule zweimal pro Woche hatte ich genug Zeit, mit Freundinnen Paris und einige Orte in Frankreich zu erkunden.
Die Rückkehr nach Deutschland ist nun wie ein zweiter Kulturschock. Die Unterschiede zwischen den beiden Kulturen sind nicht sehr groß und auffällig, aber sie existieren. Hätte ich die Chance, dieses Jahr in dieser Art zu wiederholen, würde ich es ohne Zögern tun. Auch die Zeit in der ersten Gastfamilie bereue ich nicht. Dadurch konnte ich Erfahrungen sammeln, die man sonst nie so machen kann. Auch für Frankreich und Paris würde ich mich immer wieder entscheiden."

 

(Franziska Herrmann, Au Pair in Frankreich)


"Es ist eine Erfahrung, auf die man bei einem Auslandsaufenthalt nicht verzichten sollte, weil man dadurch die Sitten des Landes meiner Meinung nach am besten kennen lernt. Ich habe hier einige Freundinnen, die nicht mit im Haus der Gastfamilie leben, sondern ihre eigene kleine Wohnung haben. Ich bin jedoch sehr froh, dass dies bei mir nicht der Fall ist. Ich fühle mich nicht nur wie eine Arbeitskraft, sondern sehe mich als Teil der Familie an. Wenn meine Gasteltern Gäste empfangen, darf ich dabei sein und bin mit dem typischen französischen Ablauf Apéritif, Plat, Fromage, Dessert schon sehr gut bekannt. Ich verstehe mich allgemein super mit meinen Gasteltern, unterhalte mich oft mit ihnen und kann jederzeit mit einer Frage oder einem Problem zu ihnen kommen. Auch außerhalb meiner Arbeitszeiten verbringe ich Zeit mit den Kindern und oft wenn ich am Wochenende abends nach Hause komme, erzählen sie mir begeistert von ihrem Tag und möchten mir unbedingt zeigen, was sie tolles bekommen haben. Ich habe sie mittlerweile echt lieb gewonnen (auch wenn sie manchmal kleine Monster sein können) und wir haben eine enge Beziehung, die ich für sehr wichtig halte. Ich fühle mich in meiner Gastfamilie richtig wohl und bin sehr zufrieden mit ihr. Allerdings muss man bereit sein, sich auf eine etwas andere Lebensweise einzustellen und offen für Ungewohntes zu sein. Ich habe viele Dinge und Gewohnheiten von zu Hause zu schätzen gelernt, die für mich zuvor selbstverständlich waren, ich aber hier nicht habe. Jedoch habe ich mich auch mit einigen Gepflogenheiten der Franzosen angefreundet: beispielsweise tunke ich mein Croissant oder mein Stück Baguette mit salziger Butter bestrichen gern in meine Bol mit Café Crème :-)
Am besten gefällt mir, dass ich einerseits die französische Kultur kennenlerne, andererseits aber auch so vieles andere mehr. Über die Agentur und die Sprachschule habe ich viele Freunde gefunden, die aus den verschiedensten Ländern kommen. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal mit einer Georgierin, einem Syrer, einer Russin, einer Mazedonin, einem Australier, einer Bolivierin, … gemeinsam in einem Café sitzen würde! Wir unterhalten uns viel über die verschiedenen Sitten und Gebräuche in unseren Ländern, besuchen Restaurants mit unseren Nationalküchen oder kochen selbst. Diese Erfahrungen sind etwas ganz besonderes!
Ich habe nicht ein Highlight, sondern eher viele kleine. Ein etwas Größeres ist definitiv ein von der Agentur organisiertes Wochenende, bei welchem ich mit Au Pairs aus ganz Frankreich unter anderem einen der berühmtesten Orte dieses Landes besuchen durfte: Le-Mont-Saint-Michel. Nicht nur dieses Kloster auf einer Insel im Wattenmeer sondern auch die Gespräche mit Au Pairs aus anderen Städten waren beeindruckend und interessant! Ein anderes Highlight war, meiner Familie Paris zeigen zu können und zu merken, dass ich nicht nur eine Touristin bin, sondern im Moment hier lebe! Des Weiteren ist es so schön, wenn „meine Kinder“ zu mir sagen, dass ich ihr Lieblings-Au Pair bin oder zu den Au Pairs gehöre, die am besten Französisch sprechen können.
Die Arbeit als Au Pair ist ein tägliches Auf und Ab. Manchmal sind die Kinder schlecht gelaunt, motzen mich an und streiten sich ständig. Oft sind sie aber wirklich süß und wir haben viel Spaß zusammen. An den anstrengenderen Tagen konzentriere ich mich auf die Momente zwischendrin, in denen es gut läuft. Außerdem ist es ganz wichtig, die Aussagen der Kinder nicht persönlich zu nehmen. Natürlich beschimpfen sie mich als „méchante“, wenn ich den Fernseher ausmache, aber zehn Minuten später umarmen sie mich schon wieder. Wenn man den Kindern am Anfang ihre Grenzen zeigt und während der gesamten Zeit Regeln konsequent durchzieht, wissen sie, was sie machen dürfen und was nicht. Sie können sich an einen geregelten Ablauf gewöhnen, was es für sie und schließlich auch für mich erheblich leichter macht. In den drei Monaten, die ich schon hier bin, habe ich bereits so viel gelernt!"


(Annelie Rohdenburg, Au Pair in Frankreich)