Erfahrungsberichte:                       Studium an dem Berkely College

Erfahrungsbericht von danny k.:

Details zum Auslandsstudium: Studienjahr 2011
Studienart: ein Auslandssemester


Ich habe das Fall Quarter 2011 am Berkeley College in New York verbracht. Meine Kurse fanden im Midtown und Downtown Campus statt, was eine gute Wahl war schließlich ist man so jeden Tag im Herzen New Yorks. Die Betreuung durch Magoo lief super und auch das College hat auf Fragen immer unheimlich schnell geantwortet.

Aber nun chronologisch: Als der Papierkram erledigt war und ich alle Einreisevoraussetzungen erfüllt habe (SEVIS Gebühr überweisen etc.) konnte es losgehen. Ich bin von Kanada aus in die USA eingereist was eigentlich unproblematisch war, musste nur meine Bestätigung vorzeigen dass die SEVIS Gebühr überwiesen ist. Angekommen in NYC habe ich mir ein günstiges Hotel genommen und bin via Craigslist auf Wohnungssuche gegangen (bitte nicht von D aus machen und Geld vorab überweisen, viel Abzocke!). Ich hatte Glück und habe gleich das erste WG Zimmer bekommen, was ich mir angeschaut habe und haben wollte. Ich empfehle jedem sich kurz einen Überblick zu verschaffen in welchen Stadtteilen man leben möchte und wo nicht. Sonst kann es schnell vorkommen, dass ihr zwar ein günstiges Zimmer findet, aber danach feststellt, dass ihr die Gegend nicht besonders toll findet. Aber es gibt satt und genug WG Zimmer in den schönen, interessanten und sicheren Stadtteilen. Auch sinnvoll ist es, sich vorher anzuschauen wie die U-bahn Verbindungen zur Uni sind (http://www.mta.info/nyct/maps/sub_Oct11top.gif - der Haupt-Campus ist mit den orangen Linien B,D,F,M Station 42nd St Bryant Park und mit den grünen Linien 4,5,6 Station Grand Central Station zu erreichen) und bei der WG Suche darauf zu achten, dass die Verbindung nicht zu lange dauert. Ich habe immer 30 Minuten von Tür zu Tür gebraucht. Meine WG war in Brooklyn im Stadtteil Williamsburg - viele Junge Leute, sehr empfehlenswert. Studentenwohnheime sind übrigens sehr teuer daher würde ich jedem raten sich vor Ort ein WG Zimmer zu suchen, so bekommt man auch schnell Anschluss zu Amerikanern, da man am College viel mit anderen Internationals zusammen ist (man lernt sich am Orientation-day kennen, das College veranstaltet viele Events für Internationals etc...).

Die meisten Internationals am Berkeley College sind übrigens aus Schweden oder Norwegen und einige aus Asien. Deutsche trifft man hier nicht ganz so oft, was mir aber auch sehr recht war, schließlich war mein Ziel neue Leute aus aller Welt kennen zu lernen und nicht aus Düsseldorf oder Köln.
Die Betreuung am College war super. Da hatte immer jemand ein offenes Ohr und man konnte sich mit allen Fragen an jemand aus der International Division wenden. Die Vorteile des Collegs lagen für mich ganz klar in den kleinen Klassen (ca. 20 Leute pro Kurs), den vielen Internationals und natürlich der Lage. Die Qualität des Unterrichts und die Anforderungen waren merkbar unter dem was ich aus Wien gewohnt war, was mich aber soweit nicht gestört hat, schließlich wollte ich auch Zeit haben New York zu erkunden und nicht pausenlos lernen. Ich habe 3 Kurse belegt was mir empfohlen wurde, ich würde sagen man kann locker 4 machen und hat noch Zeit genug für alles andere. Ich hatte die Kurse Microeconomics, Principles of Management und Consumer Behavior belegt. Die Beziehung zu den Professoren ist übrigens sehr locker und persönlich. Alle sind privat bei Fragen per Email zu erreichen und oft stehen auch nach dem Unterricht noch eine Menge Studenten vorne beim Professor und quatschen einfach.

Zu New York selber brauche ich glaube ich nicht viel zu sagen. Ich kann nur sagen, dass diese Stadt so viel zu entdecken bietet, dass es sich zu 100% lohnt sein Auslandssemester/Studium dort zu verbringen. Ich möchte allerdings auch jedem der nach New York geht ans Herz legen, die Stadt zu nutzen und so viel Neues zu entdecken wie möglich. Man wird schnell ein Cafe/ eine Bar/ einen Club finden, der einem super gefällt, aber wenn man von dort an nichts Neues mehr ausprobiert, verpasst man viel zu viel. Wenn ihr also die Möglichkeit habt ein Semester in New York zu verbringen - Nutzt sie! Viel Spaß dabei, ich beneide euch jetzt schon!