Erfahrungsberichte:                       Studium an der California State University Long Beach

Erfahrungsbericht von alexander i.:

Details zum Auslandsstudium: studienjahr 2014
Studienart: ein Auslandssemester


Am Strand studieren.
Die Erfahrungen, die ich während meines Auslandssemesters an der California State University Long Beach gesammelt habe, haben meine Erwartungen gänzlich erfüllt. Da in meinem Studiengang das Absolvieren des Auslandsemesters (Praktikum oder Studium) Pflicht war, habe ich mich für das Studium an der Westküste der Vereinigten Staaten entschieden. Meine Entscheidung für das Studium an der California State University in Long Beach wurde vor allem durch die wunderbare Lage dieses Instituts bekräftigt. Nur fünf Kilometer vom Pazifischen Ozean und eine Stunde Fahrt von der Weltmetropole und Zentrum der Filmindustrie Los Angeles entfernt, bietet Long Beach State eine wunderbare Möglichkeit Studium und Urlaub zu vereinen.

Vorbereitungen und Wohnungssuche
Die Vorbereitung verlief unproblematisch, da Magoo den kompletten Schriftverkehr mit der Universität übernahm. Trotz dessen, muss man einiges an Geduld und Zeit in das Ausfüllen der Unterlagen investieren. Das betrifft vor allem den Visumantrag, wobei man auch eine Reise in die Botschaft in Kauf nehmen muss. Nach der Einreise musste ich mich auch um die Wohnungssuche kümmern. Was ich jedem zukünftigen Auslandsstudierenden ans Herz legen möchte ist, sich rechtzeitig um eine Unterkunft zu kümmern! Bestens geeignet für die Suche sind die Facebook Gruppen der Auslandsstudierenden der Cal. State University, wo die anderen Studierenden aus dem Ausland Plätze in WG´s anbieten. Die Suche vor Ort ist problematisch und erfordert viel Zeit. Sehr viele Angebote sind fragwürdig was das Preis/Qualität-Verhältnis betrifft, was an der hohen Nachfrage an Wohnflächen in Long Beach und Umgebung liegt. Die Wohnanlagen auf dem Campus sind modern und gut ausgestattet, dennoch sind diese, meiner Meinung nach, zu teuer.

Die Uni
Der Campus ist sehr gut gepflegt und stellt eine Art Kleinstadt mit unabhängiger Infrastruktur dar. Neben der University Student Union, die sich in der Mitte des Campus befindet und eine Vielzahl an Ruheräumen, Verpflegungsmöglichkeiten und Unterhaltung anbietet, stehen den Studenten eine Bibliothek, ein Krankenhaus, Studentenwohnheime, Fitnesscenter, zahlreichen Sportplätze, eine Konzertarena, ein Museum und viele Gebäude, die den einzelnen Fakultäten zugewiesen sind, zur Verfügung. Die Lehrräume haben für die Studierenden jeden Tag bis 23 Uhr geöffnet. Für die Sicherheit sorgen Polizei und Ordnungsbeamte, die speziell dem Universitätsgelände zugewiesen wurden. Zu der Aufteilung der Auslandsstudierenden kann man sagen, dass diese je nach Jahr unterschiedlich ausfallen kann (wurde uns von dem International Office mitgeteilt). Im Wintersemester 2014 waren über 70% aller Auslandsstudenten aus Deutschland, was natürlich das Erlernen der englischen Sprache nicht förderte. Die Ausstattung der Unterrichtsräume ist modern, alle Räume sind klimatisiert. Die Auswahl der Kurse ist riesig und kann frei belegt werden. Bei den Kursen aus den fortgeschrittenen Semestern waren allerdings Nachweise aus der deutschen Hochschule über die belegten Kurse, die vorausgesetzt werden, erforderlich. Außerdem sollte (idealerweise im Vorfeld) geklärt werden, ob die Kurse auch von der einheimischen Hochschule anerkannt und die Punkte angerechnet werden. Das Niveau würde ich als recht einfach einstufen und alle Prüfungen dürften den deutschen Studenten, die das Grundstudium bereits absolviert haben und ein Minimum an Zeit in die Übungen investieren, keine Schwierigkeiten bereiten. Die Dozenten waren im Allgemeinen sehr kompetent, zuverlässig und engagiert. So hatte jeder wöchentlich Sprechzeiten bereitgestellt, um die Fragen der Studierenden zu beantworten oder um bei der Lösung von Aufgaben zu helfen.

Freizeit
Der Alltag außerhalb des Studiums war sehr ereignisvoll. Zum einen habe ich regelmäßig das wunderbar ausgestattete Fitnesscenter auf dem Campus der Universität besucht. Zum anderen habe ich mit meinen Kommilitonen und anderen internationalen Studenten viele Ausflüge unternommen um die Sehenswürdigkeiten der Stadt Los Angeles und das Land zu erleben. Diese kann man durch ein Minimum an Aufwand zum Beispiel mit einem Mietwagen in einer Gruppe organisieren. Lokal hat Long Beach auch Einiges zu bieten. So befinden sich viele Clubs und Bars in Downtown und an der 2nd Street in Long Beach und können sehr einfach mit einem Bus erreicht werden. In der Nähe befinden sich auch viele Strände, unter anderem auch Huntington Beach in Orange County (etwa 10 bis 20 min mit dem Auto vom Campus entfernt), der jedem Surfer bekannt sein sollte.

Resümee
Das Auslandssemester an der California State University Long Beach war für mich ein voller Erfolg und eine unglaubliche Erfahrung, die ich jedem empfehlen würde in seiner Studienzeit gemacht zu haben. Das ist nicht nur eine wunderbare Gelegenheit, um die Sprachkenntnisse zu verbessern und ein anderes Land zu erleben, sondern auch um neue Freundschaften zu schließen. Und Magoo machte es möglich!


Erfahrungsbericht von sydney m.:

Details zum Auslandsstudium: studienjahr 2012
Studienart: ein sprachkurs


Ich hatte in Long Beach, CA die Zeit meines Lebens!
Ich studiere Englisch und musste deshalb einen Auslandsaufenthalt absolvieren. Durch Zufall bin ich auf die Internetseite von magoo_international gestoßen. Dort habe ich mich dann für den Sprachkurs der California State University Long Beach entschieden. Über die Agentur hat die Anmeldung dann reibungslos funktioniert und bei Fragen war immer jemand zu erreichen.

Der Sprachkurs
Das Sprachkursprogramm ging 16 Wochen lang und hat mir ehrlich gesagt geholfen letzte Lücken zu schließen. Man muss einen Einstufungstest absolvieren und wird dann dem Niveau entsprechend den Kursen zu geteilt. Je nach Sprachniveau liegt dann der Fokus eher auf Grammatik oder der Verbesserung des Schreibstils mit Hinsicht auf eine akademische Laufbahn. Bevor der eigentliche Unterricht los geht gibt es eine einwöchige Orientierungswoche. Neben den wichtigen Infos, die den weiteren Verlauf des Semesters betreffen, werden auch alle möglichen Aktivitäten angeboten, um Anschluss zu finden, den Campus und die Gegend kennenzulernen. Das Pensum des Sprachkurses ist gut zu schaffen, man kann viel dazu lernen, hat aber auch genügend freie Zeit.

Die Uni
Das Lehrpersonal ist sehr freundlich und es herrscht ein eher freundschaftliches Verhältnis was die Lernatmosphäre erheblich auflockert. Die Kurse setzen sich multikulturell zusammen, somit hat man die Chance nicht nur die amerikanische Kultur kennenzulernen, sondern auch einen Einblick in andere Kulturen bekommt z.B. in die arabische oder asiatische Kultur. Die Uni ist super schön angelegt, es gibt viele Clubs und andere sportliche Aktivitäten, die angeboten werden. Ich persönlich habe viel Gebrauch vom Fitnessstudio gemacht, das sich direkt auf dem Campus befindet und studentenfreundliche Preise hat, sehr modern und gut ausgestattet ist. Zusätzlich gibt es auf dem Campus viele Möglichkeiten etwas essen oder trinken zu gehen oder einfach Freunde zu treffen.

Unterkunft
Gewohnt habe ich in einem der dorms, allerdings off campus. Das ist jedoch kein Problem, da die Uni einen eigenen Shuttle Service anbietet, der einen direkt vor der Tür abholt. Alle 15-20min kommt ein Shuttle, das 10-15min bis zum Campus braucht. Das Zimmer ist nicht gerade groß und sehr funktional eingerichtet, das sollte man echt im Hinterkopf behalten, denn wenn man ein roommate zugeteilt bekommt, mit dem man sich nicht versteht, dann bleibt einem nicht gerade viel Raum, um dem anderen aus dem Weg zu gehen. Ich habe da sehr viel Glück gehabt, ich hatte eine super nette roommate, mit der man jede Menge Spaß haben konnte und in diesem Fall stellt das sehr kleine Zimmer kein Problem dar. Das Essen im dorm war jedoch nicht gerade super lecker. Es gibt gute und schlechte Tage, wobei die schlechten leider überwiegen. Der dorm verfügt über einen Pool, der im Sommer sehr von Vorteil ist. Schön angelegt und es sind Tische mit Sonnenschirmen aufgestellt und Liegen gibt es auch. Zusätzlich werden im dorm auch immer wieder Aktivitäten angeboten oder auch Ausflüge. Studenten bekommen sehr oft Rabatte wie z.B. für die Universal Studios. Ich bin froh, dass ich im dorm gewohnt habe, da man so schnell Anschluss finden konnte und es meiner Meinung nach auch ein bisschen zum Collegeleben dazugehört. Also ich denke, das muss man auch mal erlebt haben und ich hatte dort eine echt gute Zeit, die ich nicht eintauschen möchte. Generell ist bei Fragen zu housing oder anderen Dingen, die die Uni betreffen auch immer jemand da, der einem direkt weiterhelfen kann.

Long Beach
Long Beach an sich ist eine schöne Stadt, nicht zu groß und nicht zu klein. Es ist nicht weit weg von L.A. und bietet viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen. Die 2nd Street und Pine Avenue bieten sich an, um abends wegzugehen. Viele Clubs und Bars, da ist für jeden etwas dabei. Strand gibt es auch jede Menge, wobei der schönste in Huntington Beach zu finden ist. Das befindet sich mit dem Auto ca. 15min weiter südlich von Long Beach. Auch Seal Beach, das auch gut mit dem Bus zu erreichen ist von Long Beach aus, hat einen schönen Strand und mehrere Restaurants und Kneipen.

Alles in allem ist Long Beach eine echt schöne Stadt, die Uni war sehr schön und das gesamte Semester war für mich ein voller Erfolg. Ich habe super nette Leute kennengelernt und würde dieses Semester gegen nichts eintauschen. Ich werde während meinem Masterstudium noch einmal ins Ausland gehen müssen und werde mich auch da für die CSULB entscheiden.